„Jahrzehnt“ 
Skulpturen, Bilder, Installation, Fotografie, Performance
Ausstellung in Kooperation mit der Kunsthochschule Mainz

Naehoon Huh und Eunu Lee kamen bereits mit einem künstlerischen Abschluss an der Universität Seoul vor rund zehn Jahren nach Deutschland, um an der Kunsthochschule Mainz zu studieren. 2017 schlossen sie mit dem Diplom in der Bildhauerklasse von Prof. Martin Schwenk ab und wurden im nachfolgenden Jahr auch zu dessen Meisterschülern ernannt. Mit ihren individuellen künstlerischen Ansätzen treten sie in Ausstellungen sowohl einzeln als auch mit gemeinschaftlich geschaffenen Werken an die Öffentlichkeit. Derzeit arbeiten sie im größten Kunstzentrum Hessens im Frankfurter Osthafen, Atelierfrankfurt e.V.
Liegt der Schwerpunkt bei Eunu Lee im Bereich der Skulptur, Zeichnung, Fotografie und Malerei auf Papier, so findet insbesondere Naehoon Huh in (Video-)Performances und Objektinstallationen auch zu transmedialen Erscheinungsformen. Beiden verbindet neben gattungsüberschreitender Experimentierfreudigkeit ein hohes Maß an Selbstbefragung künstlerischen Handelns und Reflexion der eingesetzten Mittel. Wie der Ausstellungstitel „Jahrzehnt“ verspricht, zeigt das Künstlerpaar eine Werkauswahl der letzten Dekade bis zu ganz neu entstandenen Arbeiten.

Vernissage: Samstag, 1. August 2020, 11 Uhr
Begrüßung: Marianne Grosse, Kulturdezernentin, Landeshauptstadt Mainz
Performance: Synopticon (Eunu Lee, Naehoon Huh)
Einführung: Dr. Justus Jonas, Kunsthochschule Mainz

Ausstellungsdauer: 1.8. – 29.8.2020
Öffnungszeiten: Fr, So 16-19 Uhr, Sa 11-15 Uhr
Finissage: Samstag, 29. August 2020, 11 Uhr


„Wir leben auf einem Stern. Intro“
Dilan Alt | Nomka Enkhee | Florian Glaubitz | Kara Hondong | Naehoon Huh | Julia Carolin Kothe | Theresa Lawrenz | Eunu Lee | Swan Lee | Jule Martin | Philipp Neßler | Nhu Y Linda Nguyen | POKY (Julia Gerke / Alina Röbke) | Elisabeth Schröder | Danijel Sijakovic | Rahel Sorg | Helena Walter | Marcin Wiezchowski | Natalie Wilke | Eleni Wittbrodt

Aus einem beständigen intensiven Austausch mit der Kunsthochschule Mainz erwuchs die Idee zu einer Kooperation, die in der Gruppenausstellung Wir leben auf einem Stern einen vielstimmigen Ausdruck finden sollte. Werke von insgesamt 21 aktuellen und ehemaligen Studierenden der Kunsthochschule Mainz, quer durch alle Medien und z. T. ortsbezogen, sollen in den Räumen der Kunsthalle Mainz präsentiert werden. Im Hinblick auf die aktuelle Lage, die uns alle vor große Herausforderungen stellt und Distanz sowohl „sozial“ wie auch „physisch“ fordert, wurde die Ausstellung gemeinsam mit ihrem umfangreichen Begleitprogramm und dem zugehörigen Katalog in den Herbst 2020 verschoben.

Vom 20/05–14/06/20 gibt es mit Wir leben auf einem Stern. Intro dennoch die Gelegenheit, einen ersten Einblick in das Ausstellungsprojekt zu erhalten. Alle Teilnehmenden haben kurze Videoclips entwickelt, in denen sie erste Ideen für ihre Beiträge im Herbst formulieren, ihre künstlerische Praxis vorstellen, aber auch den Einfluss der aktuellen Situation auf ihre künstlerische Arbeit und die Auswirkungen der Schließung der Klassenräume an der Kunsthochschule Mainz thematisieren. Darüber hinaus sind bereits Arbeiten von Theresa Lawrenz, POKY (Julia Gerke / Alina Röbke), Danijel Sijakovic, Rahel Sorg und Helena Walter vor Ort vorbereitet bzw. begonnen worden, die im Herbst 2020 dann vollendet zu sehen sein werden.

Der Titel der Ausstellung verweist auf die Institution Kunsthochschule: Er dem Titel einer Arbeit der norwegischen Künstlerin Hanna Ryggen aus dem Jahr 1958 entlehnt, die autark lebte, in ihren monumentalen Wandteppichen aber dennoch aktuelle Themen verhandelte. Von diesem Standpunkt aus kann man die Institution Kunsthochschule zwar als einen Mikrokosmos lesen, aber keinesfalls als einen solchen, der sich seiner Umwelt gegenüber abschirmt. Vielmehr kann man die Kunsthochschule als einen Ort verstehen, der einen Laborcharakter aufweist, der Diskussionen über das aktuelle Weltgeschehen explizit in sich aufnimmt, Experimente und Raum für Überlegungen über die Welt fördert.

Vernissage: 19. Mai 20, 18.30 Uhr (digital)
Ausstellungsdauer: 20.5.20 – 14.6.20 (digital)
Link zum Intro-Video

Begrüßung: Stefanie Böttcher, Direktorin Kunsthalle Mainz,
Dr. Martin Henatsch, Rektor der Kunsthochschule Mainz
Einführung: Lina Louisa Krämer, Kuratorin


„TRANSFORMING TASTE“
Jana Hartmann | Naehoon Huh | Jan-Ulrich Schmidt | Saskia Schüler | Guido Zimmerman
In welcher Form trägt die Kunst der Gegenwart die Zeichen der Zeit? Wo finden sich Transformationen, die das Alte im Neuen in sich tragen? Wie bilden Artefakte ab, was die Digitalisierung an Spuren in unserer Gesellschaft hinterlässt? Sind wir noch erfüllt oder schon übersättigt von dem Überangebot ästhetischer Erfahrungen? Was macht das mit unserem (künstlerischen) Geschmack?
In der Ausstellung „Transforming Taste“ präsentieren fünf Künstler*innen ihre ganz eigenen Gegenwartspositionen und bieten Denkräume für Antworten. Gezeigt werden Werke von Jana Hartmann, Naehoon Huh, Jan-Ulrich Schmidt, Saskia Schüler und Guido Zimmermann
Zusätzlich zur Ausstellung werden Dienstag und Mittwoch (11./12.02.) Lunch Break-Führungen angeboten. Dabei erwartet die Teilnehmenden ein 15-minütiger Rundgang durch die Ausstellung, der sie mit kreativen Reizen füttern wird – entweder als Appetizer oder Dessert zur Mittagspause. Der Treffpunkt ist um 13:30 Uhr vor der Kantine im Atelierfrankurt.

Studierende des Fortbildungsprogramms Buch- und Medienpraxis der Goethe-Universität Frankfurt kuratieren im Rahmen des Seminars „Ausstellungskonzeption“ von Corinna Bimboese (Direktorin AF) eine Ausstellung in den Projekträume des ATELIERFRANKFURT.

Vernissage: Freitag, 7. Februar 2020, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 8. – 12.2. 2020
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, 14-18 Uhr
Montag geschlossen
Dienstag und Mittwoch, 13.30-18 Uhr


„KOEXISTENZ“
Eunu Lee ist am meisten fasziniert, wenn Naturwesen in künstlichen Räumen gefunden werden. Er fragt danach, wie Naturwesen geformt sind, wie die Farbe und die Atmosphäre geschaffen sind und ob die Koexistenz dieser Naturformen mit Menschen normal oder abnormal ist und ob diese überhaupt wahrgenommen werden. Ihm machen die Reflexion der Kunst, die Entdeckung und der Ausdruck neuer Perspektiven Spaß. Diese ermöglichen die Sicht des Unsichtbaren und die Überschreitung der Grenzen.

Naehoon Huh nimmt sich ein Gefühl oder eine Situation zum Thema und versucht diese mit verschiedenen Objekten zu repräsentieren, indem sie die Gegenstände in eine mögliche neue Form bringt oder ihnen eine andere Funktion gibt, woraufhin sie dieses Gefühl oder die Situation auf diese Art und Weise neu organisiert. Sie verwendet die künstlerischen Medien Fotografie, Film und Performance.

Vernissage: Donnerstag, 23. Januar 2020, 19 Uhr
Einführung: Dr. Justus Jonas, Kunsthochschule Mainz

Ausstellungsdauer: 24.1. – 22.2.2020
Finissage: Samstag, 22. Februar 2020, Kunst-Spaziergang um 15 Uhr
Performance: Naehoon Huh, 23.1.2020, 19Uhr / 22.2.2020, 16 Uhr


„40 hoch2“
Gemeinschaftsausstellung des BBK Wiesbaden
Der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler beginnt seine Ausstellungen im Jahr 2020 mit der Präsentation „40 hoch2“ im Foyer des Wiesbadener Rathauses. Wie der Titel bereits verrät, ist die Gemeinsamkeit der gezeigten Werke das quadratische Bildformat. Diese eigentlich einschränkende Vorgabe wird allerdings eindrucksvoll von den rund 35 Künstlerinnen und Künstlern durch ihre unterschiedlichsten Gestaltungsansätze- und Medien aufgebrochen. Ein Austausch der besonderen Art entspannt sich zwischen den einzelnen Ausdrucksformen durch die äußere optische Strenge.


Vernissage: Mittwoch, 22. Januar 2020, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 23.1. – 7.2.2020
Öffnungszeiten: Mo. – Fr. 10-19 Uhr, Sa. 10-15 Uhr


„OPEN STUDIOS“
TAGE DER OFFENEN ATELIERS IM AF
Während den OPEN STUDIOS öffnen sich im größten Kunstzentrum Hessens am Frankfurter Osthafen die Türen. Drei Tage lang sind Besucher*innen eingeladen, einen Blick in die rund 140 Ateliers zu werfen und die Arbeitswelt von über 200 Künstler*innen, Kreativen und Kulturschaffenden kennenzulernen. Das kreative Wochenende wird begleitet von einem bunten Programm bestehend aus Ausstellungen, Performances, Literatur und Musik.

Zudem präsentieren sich die nachbarschaftliche Kooperation Ostport (Junge Deutsche Philharmonie, Ensemble Modern, medico international, Internationale Ensemble Modern Akademie, Romanfabrik, Kunstverein Familie Montez, Pier F, ATELIERFRANKFURT), der Kulturbunker und junge Kulturschaffende. Am Freitagabend wird das Atelierstipendium 2019/2020 der Stadt Frankfurt am Main verliehen. Für die kulinarische Verpflegung sorgen die KANTINE im AF und die RAMPE-Bar. Die Veranstaltung wird vom Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main unterstützt.

During OPEN STUDIOS, the doors of ATELIERFRANKFURT, the largest art center of Hesse in Frankfurt’s Osthafen, open for only one weekend a year. From Friday to Sunday visitors are invited to peek into some of the about 140 studios and get to know the working world of more than 200 artists, creatives and others working in the cultural sector. The broad program further includes exhibitions, performances, talks, literature and music events.

The neighborly cooperation Ostport (Junge Deutsche Philharmonie, Ensemble Modern, medico international, Internationale Ensemble Modern Akademie, Romanfabrik, Kunstverein Familie Montez, Pier F, ATELIERFRANKFURT), the Kulturbunker and young cultural workers present themselves alongside the OPEN STUDIOS. Moreover, the Studio Scholarship 2019/2020 from the city Frankfurt am Main will be awarded on Friday evening. The KANTINE at AF and RAMPE bar provide culinary delights throughout the three days.

Öffnungszeiten:
Freitag, 22. November 2019, 18-22 Uhr
Samstag, 23. November 2019, 14-19 Uhr
Sonntag, 24. November 2019, 14-19 Uhr


© 2020. Naehoon Huh, Eunu Lee all rights reserved.