Norm;
etwas, das für eine bestimmte Gruppe von Personen verbindlich ist


Das Thema meines Werks sind Normen verschiedener Gesellschaften und Individuen.
Ich stelle mir immer die Frage: „Wie werden Normen gebildet und in Sozialgesellschaften
eingepasst?“ Diese Frage möchte ich den Betrachtern präsentieren und zusammen
philosophieren. Schon als die Gesellschaften gebildet wurden, gab es Normen. Sie werden von den Menschen besprochen und festgesetzt, damit die Gesellschaften mit den Normen fortdauern können. Also sehen die Menschen in den beschlossenen Normen Versprechen oder Regeln in  den Gesellschaften. Nach der Entscheidung zu diesen Normen werden die Menschen miteinander über die festgesetzten Normen im Sozialsystem erzogen, zum Beispiel durch  Erziehung und das Gesetz. Mit den Jahren erweitert sich die Anzahl der Normen. Zweitens, gibt es die Norm des Individuums. Das heißt, das Individuum ist die Norm  eines Menschen, die akzeptiert wird. Es ist wichtig für den einzelnen Menschen, weil diese Normen seine Gedanken, sein Urteil und die Richtung seines Lebens beeinflussen.
Die individuelle Norm fällt jemandem gern leicht, da man sie selbst bestimmt oder machen kann. Aber ich würde gerne fragen, ob man tatsächlich seine Norm ohne Einfluss  machen kann? Ich zeige absichtlich einen Konflikt in einer Norm durch mein Werk.
Ich präsentiere trotzdem bei den Betrachtern diese Frage, aber die Erkenntnis kommt auf den Betrachtern an, weil ich die Wahl jedes Individuums anerkennen will.
Schließlich hoffe ich, dass man die Normen weiter denkt.
Wenn man das so tut, vermute ich, kann man die einseitigen und autoritären Normen
unterscheiden. Weiterhin kann man sich seine eigenen Normen schaffen.
Jeder kann selbst die richtigen Normen akzeptieren, damit er nicht von den einseitigen
und autoritären Normen beeinflusst wird.

Eunhyung Lee


 ….Alltagsgegenstände addiert und dadurch auf ästhetische, artifizielle Ebene gebracht,
Materialästhetik spricht hier in Reinkultur, eine Bildwirkung, die am stärksten eine
Erwartungshaltung in Richtung einlöst … ein kontemplativ-philosophisches Objekt, das in
rigider Eigenständigkeit  zur Ruhe und Sammlung, zum zu- sich-selbst-Kommen einlädt…

Dr. Otto Martin vom Kunstverein Eisenturm Dezember  2013


Eunhyung Lee wählt verschiedene Objekte, Fundstücke, welche durch den Blick des
Betrachters und durch die Zusammenführung nicht mehr als einzelne, dreidimensionale
Objekte, sondern zu einem Ganzen aus zweidimensionalen Farbflächen und abstrakten
Formen werden. Auch die Freiheit des Blicks des Individuums tritt in den Vordergrund.

Lara Hoffmann(Kunstgeschichte) July, 2013